Sonderpädagogisches Förderzentrum
SFZ St. Zeno

Förderschule

Kooperationsmodell des SFZ St. Zeno Bad Reichenhall

Seit Schulbeginn 2000/2001 wird im Rahmen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes in Zusammenarbeit mit einigen Grund- bzw. Mittelschulen das Modell “Integration durch Kooperation” durchgeführt:

In diesem Schuljahr - 2017/18 - gibt es Kooperationsklassen an der GS Mitterfelden(1. Kl. und 2. Kl., Frau Müller-Schöll) und an der GS Heilingbrunnerstraße/Bad Reichenhall (3. Kl., Frau Maier).

Die Kooperation  erfolgt hauptsächlich in den Fächern Deutsch und Mathematik. Zwischen den zurückgeführten Schülern und den Grund- und Mittelschülern gibt es Unterschiede in der Auffassung, dem Arbeitstempo, der Arbeitsweise und der Selbständigkeit. Dadurch ist eine Vielzahl an Individualisierungsmaßnahmen nötig. Zu der sonderpädagogischen Förderung erfolgt noch eine innere Differenzierung - beispielsweise bei den Nachschriften und/oder den Mathematik-Hausaufgaben - wodurch die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf jeweils ein geringeres Maß zu bearbeiten haben. Ziel ist es, den Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrums sowohl quantitativ als auch qualitativ den Anschluss an die Mittelschule zu ermöglichen.

Inklusion durch Kooperation

Mit der Ratifizierung zum 26. März 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung den Rang eines Bundesgesetzes zuerkannt. Unter dem Leitbegriff der Inklusion stellt sich damit künftig die Aufgabe, allen Menschen mit Behinderungen „die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft“ sowie die Achtung Ihrer Individualität zu gewährleisten. Neben der Bereitstellung von Unterstützungen, um vorhandene Hemmnisse überwinden zu können, geht es dabei in erster Linie um die Gestaltung von Rahmenbedingungen, die jedwede Form von Benachteiligung und Ausgrenzung ausschließen. Artikel 24 der UN-Konvention präzisiert dies für den Bereich der Bildung, mit der Forderung, dass „Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen in der Gemeinschaft, in der sie leben, Zugang zu einem integrativen, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen haben“ müssen. Durch die Stärkung des Entscheidungsrechtes der Eltern bei der Wahl des richtigen Förderortes sowie den Ausbau und die Weiterentwicklung bewährter Angebote des gemeinsamen Unterrichts (Einzelintegration, Partner-, Kooperationsklassen, offene Förderschulklassen) wird diesen Herausforderungen bei gleichzeitiger Beibehaltung des differenzierten Förderschulsystems begegnet.

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechts-Konvention werden im Rahmen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes die verschiedenen inklusiven Möglichkeiten der Förderung und Unterrichtung – von der Einzelinklusion in der wohnortnahen Schule bis hin zu gruppenbezogenen Förderformen – angeboten.

Seit dem Schuljahr 2013/14 wurden wir der Grundschule in Freilassing mit dem Schulprofil Inklusion als fachlicher Kooperationspartner zuerkannt. Seit dem Schuljahr 2015/16 sind wir nun zusätzlich ebenfalls Kooperationspartner für die Mittelschule Freilassing mit dem Schulprofil Inklusion.

 

 

Zu den Formen des Angebotes des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes zählen: