Sonderpädagogisches Förderzentrum
SFZ St. Zeno

Förderschule

Projekttage, 10. bis 12 Mai 2016

 

"Lamawandern"

Nachdem sich die Kinder beim Striegeln mit ihrem Lama vertraut gemacht hatten, ging es gemeinsam durch den Wald über freie Wiesen zu einem Bach. Nicht jedes Lama war lammfromm. So hatten ein paar Kinder etwas Mühe, ihr Lama einzubremsen. Bei den Tieren ist es halt ähnlich wie bei uns Menschen: Jeder ist anders und hat seinen eigenen Charakter mit dem man lernen muss umzugehen.

 

 

"Klettern"

Viel Spaß und Freude an der Bewegung hatten die Kinder im Projekt „Klettern“, das an zwei Tagen angeboten wurde.
Dass es dabei hoch hinauf ging, erfuhren die Kinder in den beiden Kletterhallen sowie im Außenbereich bei strahlendem Sonnenschein. Unter Aufsicht von Frau Seyfried und Herrn Reimann sicherten sich die Kinder selbst in Gruppen. Dabei erlebten sie, wie wichtig es ist, aufeinander acht zu geben und sich auf andere verlassen zu können. Denn das ist die Grundvoraussetzung für gegenseitiges Vertrauen ohne das unbeschwertes Klettern nicht möglich ist. Von dem Hallenpersonal sind die Kinder übrigens sehr wegen ihrem freundlichen und folgsamen Verhalten gelobt worden. Schön, das zu hören.

 

 

"Müll sammeln"

In der letzten Woche vor den Pfingstferien fanden am  SFZ St. Zeno an drei Tagen die Projekttage statt. Aus einem vielfältigen Angebot konnten sich die Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse auch für einen Tag das Projekt „Müll sammeln und Würstchen grillen“ auswählen.
Ausgestattet mit Müllsäcken und Arbeitshandschuhen wollten viele Kinder dabei helfen, unsere schöne Landschaft von herumliegendem Müll zu „befreien“.
Projektleiter Herr Herrmann hatte sich für drei Ziele in der unmittelbaren Umgebung von Bad Reichenhall entschieden:
Am ersten Tag sammelten die Kinder Tausende von Glasscherben an der Saalachstufe in der Nähe der Luitpoldbrücke. Hierbei kamen ungefähr 10 kg Glasscherben zusammen. Am zweiten Tag  war das Gebiet um die  Burg Gruttenstein an der Reihe. Am dritten Tag durchforsteten die Müllsammler das Kirchholz und sammelten alles auf, was andere achtlos weggeworfen haben. Nach jeder Sammelaktion trennten die Kinder den Müll und Herr Herrmann transportierte ihn nach dem Unterricht zum Wertstoffhof.
Nach getaner Arbeit kam die Belohnung. Wir machten uns am Saalachufer ein kleines Feuer und grillten die mitgebrachten Würstchen. Fachgerecht auf einem Stecken aufgespießt, hielten die Kinder ihre Würstchen über die Glut und verspeisten sie in einer aufgeschnittenen Semmel – wahrhaftig ein Leckerbissen! Nach dem Essen spielten die Müllsammler noch mit Steinen am Saalachufer, bevor es dann zu Fuß wieder in die Schule zurückging.
Allen Kindern hat das Projekt großen Spaß gemacht. Sie haben verstanden, dass man Müll nicht achtlos in die Natur werfen soll, sondern zu Hause in die Mülltonne.
Und auch ein Würstchen über einer Feuerglut schmackhaft zuzubereiten, will erst gelernt sein!

 

 

"Wikinger"-Ausstellung

Beim Besuch der Wikinger - Ausstellung in Rosenheim haben wir nicht nur viel über die Wikinger gelernt, sondern haben auch das originale Schiff aus dem Film „Wickie und die starken Männer“ gesehe. Bei einer kleinen Verschnaufpause haben wir an Bord unsere Bortzeit genossen.
In der Ausstellung haben wir gelernt, dass Wikinger eingentlich nur so hießen, wenn sie auf großer „Raubfahrt“ waren. Ansonsten waren es normale Geschäftsleute und Bauern. Durch ihre Raubzüge haben die Wikinger auch Handel mit entfernten Orten betrieben.
Fast am Ende der Ausstellung gab es dann noch etwas ganz tolles. Dort konnten wir in einem Raum, der nur von 4 Beamern beleuchtet war in gemütlichen Sitzsäcken Platz nehmen und den nordischen Göttersagen lauschen und sie an den Wänden beobachten. Dort wollten wir dann fast nicht mehr gehen, weil es sehr bequem war.
Aber schließlich mussten auch wir unsere „Große Fahrt“ fortsetzen und uns wieder Richtung Bahnhof begeben, damit wir wieder nach Hause „segeln“ konnten.